Aktuelles
Ansfelden im Ziel
29. April 2012
Bereits eine Rund
e vor Schluss ist es dem Sextett aus Ansfelden gelungen den Meistertitel sicher zu stellen. Mit einem 5:1 Erfolg gegen Styria Graz und der gleichzeitigen Niederlage von Verfolger Wolfsberg gegen St. Valentin liegen die Oberösterreicher mit vier Punkten Vorsprung uneinholbar an der Tabellenspitze. Das heutige Match gegen Straßenbahn Graz hat daher keine Bedeutung mehr für den Ausgang der Meisterschaft, dürfte aber zum Triumphzug des neuen Meisters werden. Die ambitionierte Mannschaft wird mit ihrem „österreichischem“ Weg auch in der A-Liga in der kommenden Saison einige Akzente setzen können.
Durch das 3:3 zwischen Klagenfurt und Fürstenfeld ist es im Abstiegskampf auch noch nicht klarer geworden. Klagenfurt muss heute die letzte Chance nutzen und gegen Austria Graz punkten. Austria Graz seinerseits hat durch den gestrigen 5:1 Sieg gegen St. Veit den Kopf aus der Schlinge gezogen. Gelingt den Klagenfurtern heute noch etwas, müssen Maria Saal, Fürstenfeld und Styria Graz aufpassen.
Die Matches beginnen um 10.00 h und werden wieder live auf diesem Portal übertragen.
MM
10. Runde in der BL Mitte
28.April 2012
Ansfelden will sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen und ist mit starker Aufstellung für die beiden Schlusspartien in FF eingetroffen. Mit GM Babula als Sicherheit auf Brett 1 sollte auch wirklich nicht mehr viel passieren. Nach der ersten Spielstunde ist erst das Brett 2 in der Begegnung Remis durch Zugwiederholung zu Ende. Auf den restlich fünf Brettern müssen also noch drei Punkte geholt werden um in Ruhe den Schlusstag in Angriff nehmen zu können.
Um den Abstieg gibt es heute die Begegnung Klagenfurt vs. Fürstenfeld. Klagenfurt steht unter Zugzwang und darf sich nicht auf die morgige Partie gegen die Grazer Austria verlassen.
MM
Schlussrunden BL Mitte in Fürstenfeld
26. April 2012
Nach der A-Liga ist nun auch die BL Mitte in die Zielgerade der Saison 2011/2012 eingebogen. Die beiden letzten Runden werden diesen Samstag und Sonntag in der Fürstenfelder Stadthalle ausgetragen. Klarer Favorit auf den Meistertitel ist die Mannschaft aus Ansfelden, die mit einem soliden Zweipunktevorsprung die letzten Partien in Angriff nehmen werden. Durch den für die BL Mitte günstigen Ausgang der A-Liga, kein Absteiger in die BL-Mitte, hat sich die Situation im Abstiegskampf auch ein wenig entspannt. Neben den nicht mehr zu rettenden St. Veitern, die sich zu viele knappe Niederlagen geleistet haben, muss nur ein weiterer Verein in die Landesliga des entsprechenden Landesverbandes absteigen. Im Moment sitzt Klagenfurt am Schleudersitz. Doch zwei direkte Duelle mit Fürstenfeld und Austria Graz, die auch noch nicht gerettet sind, können dies leicht noch ändern.
Die Partien am Samstag werden um 16.00 h gestartet, jene am Sonntag um 10.00 h. Sigi Posch wird die Partien live ins Portal der Bundesligen übertragen.
MM
Der Schachzug rollt an

Der Schachzug rollt an. Vom 19.4.- 22.4.2012 finden in Jernbach die 4 Schlußrunden der 1. Bundesliga und die letzten 3 Runden der Damenbundesliga statt. Favoriten auf den Meistertitel gibt es bei den "Herren" als auch bei den Damen. Aber nix ist fix. Spannender wird der Kampf um den Abstieg. Eine zielsichere Prognose abzugeben ist sehr schwierig. Am Sonntag werden wir schlauer sein. Organisiert wird diese Veranstaltung vom Team des SK Sparkasse Jenbach.
Live zu verfolgen wird dieses Finale auf 44 Brettern sowohl von den Damen als auch von den "Herren" sein. www.schachbundesliga.at
Wer den Schachspielern auf die Finger schauen möchte, ist herzlichst eingeladen ins Veranstaltungszentrum Jenbach, Achenseestraße 50, 6200 Jenbach zu kommen. PS
Spielzeiten: Donnerstag 19.4.2012 16:00 Uhr
Freitag, 20.4.2012 14:00 Uhr
Samstag, 21.4.2012 14:00 Uhr
Sonntag 22.4.2012 10:00 Uhr
Bilder und Videos vom Bundesligawochenende in St. Veit
6. März 2012
Mit folgendem Link kann man noch eine Woche den Bericht des ORF aus der Sendung "Kärnten Heute" ansehen:
Angehängt auch wieder der Link vom Internetalbum unseres Schachfreundes Peter Kranzl, der zahlreiche Bilder und ein Video neben der Bundesliga Mitte auch von der 1. BL und der Damenbundesliga ins Internet gestellt hat: http://www.chezrene.at/iframebu.html und http://www.chezrene.at/iframesvvid.html
MM
Showdown in der 2. Bundesliga West
Salzburg ist am kommenden Wochenende vom 9. - 11. März erneut Gastgeber der Schlussrunden der 2. Bundesliga West. Gespielt wird im Hotel Servus Europa am Walserberg. Karl Theny ist diesmal der IT-Manager und für die Live-Übertragung verantwortlich. Als Kommentator wird im Live-Stream IM Martin Neubauer zu sehen und hören sein.
Die Spieltermine:
- Runde 9: Freitag, 16.00
- Runde 10: Samstag, 14.00
- Runde 11: Sonntag, 10.00
An der Tabellenspitze ist alles klar. Absam führt mit 4 Matchpunkten und 7 Brettpunkten Vorsprung vor Götzis. Niemand kann den Tirolern den Titel noch streitig machen. Die Frage ist allenfalls, ob sie in dieser Saison alle Matches gewinnen oder vielleicht doch noch irgendwo Federn lassen müssen. Das Interesse konzentriert sich daher vorwiegend auf den Abstiegskampf in den ab Platz 6 noch 7 Mannschaften verwickelt sind. Mit Kufstein/Wörgl steht ein Westabsteiger aus der 1. Bundesliga praktisch fest. Das bedeutet, dass Kufstein/Wörgl 2 obwohl mit 9 Punkten bereits gesichert, der eigenen 1. Mannschaft Platz wird machen müssen. SIR Salzburg ist in der 1. Bundesliga noch gefährdet. Mit letzter Sicherheit wird die Abstiegsfrage daher erst am 22. April nach Abschluss der 1. Bundesliga geklärt sein. Wer für die Saison 2012/13 der 2. BL-West bereits planen will, sollte daher möglichst nicht schlechter als auf Rang 9 platziert sein. Rang 10 kann ebenfalls reichen, doch da sind dann eben noch einige Wochen Hoffen und Bangen angesagt. Bregenz hat als einziger der Abstiegskandidaten noch Absam zum Gegner und daher eine besonders schwierige Ausgangslage.
rk 5. 3. 2012
St. Veit brilliert als Bundesligaschauplatz
Durch das viele Lob und den zahlreichen Anregungen vor Ort gestärkt, sind die St. Veiter Veranstalter bemüht nun auch das traditionelle St. Veiter "Jacques Lemans" Schachopen in der dafür bestens geeigneten Blumenhalle - in Kombination mit dem Blumenhotel - zu spielen. Verbunden damit wären einige interessante Neuerungen für das 31. Open. Mal sehen was bei den Gesprächen mit den dafür Verantwortlichen herauskommt.
Aber nun zum Sportlichen:
1. Bundesliga: Jenbach bleibt das Maß mit aufgelegtem Tripelanschlag
Das feine Stelldichein mit erstmals drei nationalen Bundesligen (neu Damen) mit perfekten Verhältnissen in der St. Veiter Blumenhalle war dank Organisator Fritz Knapp ein wunderschönes Schachfest.
Das Kurzresümee für die 1. Bundesliga: der Tiroler Titelverteidiger Jenbach steht knapp vor seinem dritten Titel. Volokitin, Schlosser und Co. gaben zwar erstmals in ihrem 26. Spiel einen Punkt beim 3:3 gegen ihren Hauptrivalen Baden ab, ansonsten landeten sie drei weitere, sichere Siege. In den „Westderbys“ ein 6:0 gegen Kufstein/Wörgl und ein 4:2 über Salzburgs SIR dank Erfolgen von GM Volokitin, GM Gyimesi sowie GM Bönsch. Für den Salzburger Konter zeichnete dabei FM Christian Schramm.
Badens Meisterchance reduziert sich auf einen Umfaller Jenbachs zu Hause. Badens 2,5:3,5-Verlust gegen Fürstenfeld war die Topsensation in St. Veit. Dank Georg Radnetter! Schlusslicht Kufstein/Wörgl wurde hingegen von ihnen mit 6:0 abgefertigt, der Drittvorletzte Zwettl mit 4:2. Dabei rückten die Verluste von GM Shengelia & IM Reinhard Lendwai gegen Zwettls Underdogs FM Petr Buchnicek sowie Stefan Wagner ins Rampenlicht am siebenten und letzten Denksporttag der internationalen Topliga in St. Veit. Dabei freute sich Hohenems, der neue Dritte, über einen sicheren 4,5:1,5-Sieg über Pöchlern/Mauerbach. Dank des siegreichen Trios: GM Rozentalis, IM Novkovic und FM Baldauf.
Gastgeber St. Veit holte sich nach dem Derby-3:3 mit Maria Saal den wichtigen 3,5:2,5-Derbysieg gegen Feffernitz. Übeltäter: FM Guido Kaspret der IM Andreas Diermair besiegte und GM Davor Rogic der Revanche für einen Verlust vor 20 Jahren an Neo-GM Vladimir Okhotnik nahm und somit St. Veits Triumph fixierte. Den ganzen Punkt auf Seiten von Feffernitz steuerte FM Peter Schreiner bei.
Kufstein/Wörgl ist quasi Fixabsteiger, zahlreiche Vereine kämpfen gegen zwei weitere Abstiegsplätze. Im Paket überraschend auch Maria Saal, bei denen Österreichs Nr. 1 Markus Ragger diesmal auch „nicht so richtig in Schwung kam“.
2. Bundesliga Mitte: Ansfeldens Titel scheint „nur“ mehr Formsache
Die drei Bretttage der 2. Bundesliga Mitte brachten sowohl in der Titelfrage als auch in der Abstiegszone eine Vorentscheidung. Ansfeldens Meistertitel stehen nur Straßenbahn- und Styria Graz noch im Wege. Dank ihres 3,5:2,5-Erfolgs über Hauptrivale Wolfsberg. Das FM-Duo Moser & Ennsberger sowie IM Knoll besiegte Schlusslicht St. Veit mit 4,5:1,5. In der Opferrolle fanden sich Sandner, Kuess sowie Eichhorn. Erster Verfolger mit zwei Punkten Rückstand bleibt Wolfsberg nach einem 4:2 über Fürstenfeld. Die Siege fixierten der kroatische Scorerleader GM Zdenko Kozul (8 Pkte.), sein Landsmann GM Zoran Jovanovic und MK Heimo Töfferl. Ein perfektes Rundenhighlight kreierte Austria Graz mit ihrem 5,5:0,5-Kantersieg über Maria Saal. Die erfolgreichen Protagonisten: IM Manfred Freitag, FM Christoph Karner, FM Robert Aschenbrenner, FM Kurt Fahrner sowie NM Gernot Spindelböck. Das einzige Remis der Gegenseite verbuchte MK Sascha Reschun über FM Heinz Peter Kotz.
Grieskirchen/Schallerbach hofiert nach einem 3,5:2,5-Sieg über Die Klagenfurter auf Rang vier. Streiche fixierten GM Petr Haba, FM Christoph Singer und Florian Schwabeneder. Auf der Gegenseite der Kärntner FM Heimo Titz und der starke FM Hans Singer. Der Dritte Steyregg trennte sich vom Fünften Straßenbahn Graz 3:3. FM Johann Webesberger stellte dabei FM Johann Krebs ins Abseits, Straßenbahns Konter erledigte NM Ivan Pesorda gegen MK Robert Wiesinger. Styria Graz freute sich über ein 4:2 dank ihres IM-Duos Eva Moser & Walter Wittmann, die FM Florian Sandhöfner und FM Reinhard Heimberger niederringen konnten. St. Veit ist weg, gegen zwei weitere Abstiegsplätze stemmen sich der Vorletzte SC Die Klagenfurter, Fürstenfeld, Austria Graz, Maria Saal und deren direkter Rivale St. Valentin.
Damenbundesliga: ASVÖ Wulkaprodersdorf souverän an der Spitze
Das Maximum mit vier Siegen in der Damenbundesliga weist Neo-Leader ASVÖ Wulkaprodersdorf aus. Mit ihrem Powertrio WIM Anna Christina Kopinits (2/2), dem weiblichen FM-Duo Katharina Newrkla (3,5/4) & Veronika Exler, mit zwei Punkten aus zwei Spielen behaftet, sind sie auch Titelanwärter Nummer eins im Bewerb. Einen Gesamtzähler weniger, sieben, schleuste ASVÖ Pamhagen in die Premierentabelle ein. Das Protagonistinnen-Konto im Detail: WFM Julia Novkovic (0,5/2); WFM Maria Horvath (2/2) und Lisa Hapala mit ihren 3,5 Zählern aus vier Partien. Rang drei belegen Vorarlberg & Freudinnen aus Tirol mit je sechs Punkten unter insgesamt acht Teams die in St. Veit am Start waren.
Alfred Eichhorn
Fürstenfeld mutiert zum Riesenschreck
Der 2. Spieltag in Österreichs Paradeklasse mit der 1. Bundesliga endete mit einem Paukenschlag. Das in Spielrunde 5 neu formierte Leadertrio löste sich sensationell in Luft auf. Dank des ersten Riesentöters Fürstenfeld, das Mitfavorit Baden mit 3,5:2,5 den Garaus machte. Der Held: Georg Radnetter mit seinem Sieg über Lendwai. Sonst gab’s 5 Remis. Für den satten zweiten Anschlag bekannte sich Hohenems mit einem 4:2-Bekenntnis über die tags zuvor fröhlichen Wulkaprodersdorfer. Als Variantentäter ausgeforscht: das Trio Bindrich, Novkovic und Baldauf. Erneut scheiterte ein Derby-Anlauf der St. Veiter im Hit mit Nachbar Maria Saal: Das beiderseitig deprimierende 3:3 trotzte höchstens Ragger & Schachinger ein Lächeln ab. Dieses Duo rettete sich nämlich ins Remis. Feffernitz’ individueller Stolperstein beim 2,5:3,5-Verlust gegen Zwettl wurde ausgerechnet Neo-GM Okhotnik, dessen Spielverderber: Blatny. Das Sahnehäubchen kreierte Titelverteidiger Jenbach, nun Sololeader, mit einer 6:0-Gala über konsternierte Wörgler.
Alfred Eichhorn
